Kommission „Hessen hat Familiensinn“ zieht Zwischenbilanz

6. September 2017

Stefan Grüttner: „Viel Lob für die Arbeit der Dialogforen und die offene Auseinandersetzung – zahlreiche konkrete Vorschläge  konnten der Kommission vorgestellt werden“

 Wiesbaden. Anlässlich der zweiten Sitzung der Kommission von „Hessen hat Familiensinn“ am Mittwoch, betonte Familienminister Stefan Grüttner, dass es von Seiten der Kommission „viel Lob für die Offenheit des Prozesses“ und die „echte und konstruktive Auseinandersetzung“ in den Dialogforen gegeben habe. Die ersten Vorschläge aus dem Dialog zwischen Politik, Fachöffentlichkeit und Zivilgesellschaft zeigten, dass „nahezu ausschließlich Bedarfe diskutiert wurden, die genau dort ansetzen, wo die Familien Hilfe brauchen.“ „Ich freue mich, dass so konkret und zielorientiert diskutiert wurde in den ersten beiden Dialogforen und wir damit wirklich ganz nah bei den Lebenswirklichkeiten der Familien sind. Wir hatten am Mittwoch damit viele Vorschläge auf dem Tisch, aus denen heraus wir die Unterstützung für Familien ausbauen und weiter verbessern können“, so Grüttner. Die bekannte Journalistin und Autorin Bärbel Schäfer, die das Projekt unterstützt und diese Sitzungen mit leitet, erklärte, dass sie von den ersten beiden Dialogforen zu den Themen Familienwelten und Seniorinnen und Senioren beeindruckt gewesen sei: „Während der beiden ersten Dialogforen herrschte eine sehr konzentrierte Atmosphäre und gleichzeitig gaben die Dialogforen den Raum um eigene Ideen einzubringen und zu diskutieren. Das zeigt auch die Vielfalt der Vorschläge, die in den ersten beiden Dialogforen erarbeitet wurden und ich bin sicher, dass hieraus viel entstehen wird.“

 Konkrete Punkte aus den Foren waren bspw. die Rolle von Familienzentren, die Frage nach ärztlicher Versorgung im Alter und im ländlichen Raum sowie der Wunsch, möglichst lange selbstbestimmt leben zu können und durch beide Foren zog sich der Bedarf an Service und Information zu Themen wie bspw. Pflege oder Elternschaft in Print- und Internetformaten.

 „Nach zwei durchgeführten und noch zwei ausstehenden Dialogforen befinden wir uns mitten im Prozess „Hessen hat Familiensinn. Das war ein guter Zeitpunkt, um das bisher Erreichte zu betrachten und mögliche Verbesserungen zu diskutieren. Die Kommission wird nach den beiden noch ausstehenden Dialogforen entscheiden, welche neuen Wege wir konkret weitergehen werden für die Familien in Hessen“, so der Staatsminister.

 „Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und Experten hat gezeigt, dass Hessen viele Bedarfe richtig erkannt hat und sich auf dem richtigen Weg befindet und es viele Ideen gibt, bestehendes zu ergänzen und neue Ansätze auf den Weg zu bringen.“

 Bärbel Schäfer betonte im Nachgang an die Sitzung: „Ich freue mich darüber, dass kreative Ansätze gefunden wurden, die  aus meiner Sicht zu guten Erfolgen führen können. Und die heutige Sitzung hat auch deutlich gemacht, dass diese Kommission ein gewichtiges Wort bei der Familienpolitik in Hessen mitspricht und dass der Familienminister diese Vorschläge nicht nur ernst nimmt, sondern konkret umsetzen will. Ich freue mich auf den weiteren Dialog und darüber Teil desselben zu sein.“

 Mit Blick auf den weiteren Prozess sagte der Familienminister abschließend: „Ich blicke mit Spannung auf die beiden weiteren Dialogforen und ich bin mir sicher, dass sie ähnlich große Erfolge zeigen werden wie die voran gegangen.  Am 14. September werden wir über den wichtigen Bereich „Beruf und Familie“ diskutieren und am 26. Oktober über „Kinder und Jugendliche. Alle Ergebnisse werden in dieser Kommission abgestimmt und danach veröffentlicht werden.“

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