Kommission „Hessen hat Familiensinn“ tagt zum 5. Mal – viele Maßnahmen bereits umgesetzt

28. November 2018

Die Kommission „Hessen hat Familiensinn“

Familienminister Stefan Grüttner: „Wir haben den Worten bereits viele Taten folgen lassen – konkrete Ergebnisse aus den intensiven Dialogen auf dem Tisch“

 

Wiesbaden. Die Expertenkommission „Hessen hat Familiensinn“ trat heute bereits zum fünften Mal zusammen, um sich über die Umsetzung von Handlungsempfehlungen für die Familienpolitik weiter abzustimmen. Familienminister Grüttner erklärte, dass den Worten bereits „viele Taten gefolgt“ seien. „Wir haben in diesem Jahr schon eine zweistellige Zahl an Veranstaltungen zum Thema Sicherheitsberatungen in ganz Hessen ausgerichtet. Von Trickbetrug über Ernährung bis hin zu Versicherungsfragen waren viele bedeutende Themen dabei. Die rege Teilnahme vor Ort zeigt, dass die Empfehlungen aus den Dialogen heraus den Nerv der Zeit getroffen haben. Wir werden das Angebot daher in 2019 weiter ausbauen.“

Ebenfalls in Arbeit befindet sich die zentrale Online-Plattform „Hessen hat Familiensinn“.   Die Moderatorin und Autorin Bärbel Schäfer, die die Kommission gemeinsam mit dem Minister leitete, sagte diesbezüglich: „Der bürgernahe Ansatz, den die Webseite verfolgt, gefällt mir ausgesprochen gut. Man merkt, dass die Plattform ganz klar darauf ausgelegt ist, Familien in konkreten Alltagssituationen gezielt zu unterstützen. Ich bin gespannt auf die Fertigstellung im kommenden Jahr.“

Als weiterer Schritt zur Unterstützung hessischer Familien präsentierten Schäfer und Grüttner drei Servicepostkarten, die künftig in ganz Hessen verteilt werden. Grüttner betonte dabei: „Mit den Postkarten folgen wir dem Wunsch der Teilnehmer in den Dialogforen, Informationen zu wichtigen Themen kompakt und einfach zur Verfügung gestellt zu bekommen. Den Anfang machen hierbei die Themen „Pflege“, „Angebote für Kinder und Jugendliche“ sowie „Notfallrufnummern“. Die Postkarten werden ab heute in ganz Hessen verschickt. Bei guter Nachfrage werden wir das Themenspektrum fortlaufend erweitern.“ Bärbel Schäfer ergänzte: „Ich finde die Postkarten nicht nur hilfreich, sondern sie sehen auch gut aus, sodass man sie gerne mitnimmt. Dass es die Postkarte „Notfallrufnummern“ auch im Scheckkartenformat gibt, zeigt die Praxisorientierung des Projekts – ich habe mir direkt eine Karte in mein Portemonnaie gesteckt.“

Die Handlungsempfehlungen, aus denen die genannten, konkreten Angebote entwickelt wurden, sind das Ergebnis aus einem intensiven Dialog zwischen Politik, Fachöffentlichkeit und hessischen Bürgerinnen und Bürgern. Allesamt sind sie darauf ausgelegt, hessische Familien in ihrem Alltag zu unterstützen.

Bärbel Schäfer zeigte sich von der Arbeit insgesamt beeindruckt: „Ich bin überrascht mit welchem Tempo und in welchem Umfang die Handlungsempfehlungen in nicht einmal einem Jahr bereits in weiten Teilen umgesetzt und angepackt wurden. Das zeigt, dass Familien in der hessischen Politik eine bedeutende Rolle spielen und das Motto „Hessen hat Familiensinn“ nicht bloß leere Worte sind. Das war mir persönlich ein wichtiges Anliegen. Ich habe immer gesagt, da muss auch etwas dabei herauskommen. Das ist mehr als gelungen.“ Auch die Mitglieder der Kommission bewerteten den Fortschritt vieler Maßnahmen positiv.

„In einer Welt, die sich längst von der Großfamilie und Gemeinschaft hin zur Individualisierung entwickelt hat, ist es mir ein wichtiges Anliegen, einer Vereinzelung von bspw. Seniorinnen und Senioren oder jungen Müttern und Vätern noch stärker entgegenzuwirken und Familien generationenübergreifend in ihren unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten zu unterstützen. Diesen Weg werden wir für Hessen engagiert weitergehen“, so der Minister und betonte abschließend: „Das Projekt Hessen hat Familiensinn ist ein großer Erfolg. Wir werden in Kürze eine Übersicht über die Umsetzung der Handlungsempfehlungen geben und seien Sie gewiss, dass wir auch in 2019 weiter intensiv an ihrer Umsetzung arbeiten, denn Hessen hat Familiensinn.“